Smart Home+Building Zertifizierungsprogramm

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Programm  

Smart Home Community 

Smart Home: Auf dem Weg zum Leitmarkt Deutschland!

Ein erster wichtiger Meilenstein des Programms war das Treffen der Kerngruppe aus 35 Unternehmen zum Kickoff-Workshop „Smart Home: Auf dem Weg zum Leitmarkt Deutschland!" am 15. November 2012 in Frankfurt am Main. Nachdem in den zuvor geführten Alignment-Gesprächen bereits ein breiter Konsens in vielen wichtigen Punkten erreicht worden war, gelang es im Kickoff-Workshop die Arbeitsgruppen Markt und Technik erfolgreich zu initiieren. Seit dem Kickoff hat sich die Anzahl der beteiligten Unternehmen kontinuierlich erhöht.

In den nachfolgenden Arbeitsgruppen-Workshops im Frühjahr, Sommer und Herbst 2013 wurden weitere Expertenteams ins Leben gerufen, die sich konkret mit Anforderungen an die Interoperabilität und die IT-Sicherheit im Smart Home, Empfehlungen zur Optimierung des Smart Home-Marktes sowie mit der Definition von Eckpunkten für ein geeignetes Siegelkonzept auseinander setzen. Darüber hinaus hat sich im Bereich der Normung und Standardisierung eine enge Zusammenarbeit mit der DKE eingestellt. Aus dem Projekt heraus wurden inzwischen drei neue DKE-Arbeitskreise gegründet: AK 1711.0.1 „Normungs-Roadmap Smart Home", GAK 1711.0.2 „Use Cases", AK 1711.0.3 „Interoperabilität".

Die zweitägige Smart Home Projekt-Konferenz im Juli 2013 in Berlin war der bisherige Höhepunkt des Projektes „Zertifizierungsprogramms Smart Home+Building". Mit über 120 teilnehmenden  Unternehmensvertretern wurden in einem interaktiven Veranstaltungsformat erfolgreich gemeinsame User Stories und Use Cases erarbeitet, Innovationshürden identifiziert und intensive Expertengespräche geführt. Auf der Konferenz wurden die verschiedenen Expertenteams des Projekts gegründet.

 

Breites Spektrum deutscher Unternehmen mit internationaler Ausrichtung


Bei der Ansprache und Einladung der Teilnehmer im Programm lag das Augenmerk gemäß den Zielsetzungen und Leitgedanken darauf, ein möglichst breites Spektrum von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen als Mitglieder der Kerngruppe zu gewinnen. Dabei wurden Großunternehmen mit internationaler Ausrichtung und repräsentative deutsche klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) berücksichtigt. Diese Kerngruppe fungierte als „kritische Masse“ und wird nun zügig um weitere deutsche und europäische Partner ergänzt.

  

Fazit der Alignment-Gespräche


Die zu Beginn des Projekts vom Deutschen Dialog Institut geführten Alignment-Gespräche mit den Unternehmen der Kerngruppe ergaben bereits im Vorfeld des Kickoff-Workshops im November 2012 Konsens in wichtigen Punkten:

Offene Plattformen

  • Gerade hinsichtlich der starken Position des deutschen Mittelstandes im Smart Home-Markt bieten offene Plattformen eine optimale Voraussetzung zur Erschließung des Massenmarktes.

  • Offene Plattformen sollen über abgestimmte Standard-Schnittstellen  und -Signale die Interoperabilität gegenwärtiger und zukünftiger Smart Home Systeme und Geräte unterstützen und gleichzeitig ausreichende Informationssicherheit und Datenschutz bieten.

  • Dieses Vorgehen setzt Standardisierung und Normung voraus, die wiederum Basis sind, für die Definition der Anforderungen an systemübergreifende Interoperabilität und Ihrer Prüfung.

Kundenorientierung

  • Nicht die Technik, sondern der konkrete Bedarf des Kunden ist der Schlüssel zum Erfolg. Beim Kundenbedarf muss die Markterschließung ansetzen.
     
  • Anspruch des Kunden ist intuitiver Bedienkomfort mit der Anmutung von Spaß und Spiel, verbunden mit einem konkreten Nutzen. Dieser lässt sich nur aus der Kenntnis der jeweiligen „Ökosysteme“ einer Smart Home-Domäne entwickeln.

Smart Home-Markt und -Vermarktung

  • Der Massenmarkt für Smart Home-Produkte wird in der Nachrüstung des Gebäudebestands liegen, weniger in der Ausstattung von Neubauten.
     
  • Der Smart Home-Markt ist sowohl ein Business-to-Consumer (B2C)-Markt als auch ein Business-to-Business (B2B)-Markt. Eine wichtige Zielgruppe ist die Wohnungswirtschaft. Beide Märkte sind gezielt zu adressieren.
     
  • Das Handwerk in Deutschland ist ein zentraler Vertriebspartner; es hat eine Schlüsselrolle bei der Vermarktung und der Installation von Smart Home-Lösungen.

Internationale Orientierung

  • Nachhaltiger Erfolg kann nur mit einem international akzeptierten Konzept erreicht werden. Deswegen ist das Projekt von Beginn an international ausgerichtet.
     
  • Auf dem internationalen Markt werden weit häufiger als hierzulande Lösungen gewünscht, die vom Kunden selbst installiert werden können.

 

 Gemeinsame Positionsbestimmung der Unternehmen

Auf den Arbeitsgruppen-Workshops und auf der Projektkonferenz in Berlin wurden die Unternehmens-vertreter zu ihrer Position zum Smart Home-Markt befragt. Die Umfrage ergab das folgende Meinungsbild:

 

Kontakt

Dr. Wolfgang Klebsch
Bereich Technik + Innovation
VDE Verband der
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Tel.: ++49 (69) 6308-397
Fax: ++49 (69) 63089-397
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