Smart Home+Building Zertifizierungsprogramm

Skip Navigation LinksThemen Partner Unterstützung durch BMWi

Partner  

Unterstützung durch BMWi  

Impulse für Wirtschaftswachstum und technischen Fortschritt


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt das Thema „Smart Home“ bereits seit geraumer Zeit in vielfältiger Weise. Im Hinblick auf die Unterstützung durch das BMWi-Fördervorhaben „Zertifizierungsprogramm Smart Home + Building: Konsens, Programm, Plattform“ wurden im Rahmen des Kickoff-Workshops „Smart Home: Auf dem Weg zum Leitmarkt Deutschland!“ am 15.11.2012 in Frankfurt am Main insbesondere folgende Aspekte betont:


Branchenübergreifende Interoperabilität und Kooperation

  • Die schleppende Entwicklung des Smart Home-Marktes ist auf die langsame Entwicklung geeigneter offener Plattformen zurückzuführen. Insbesondere ist die Sicherstellung der Interoperabilität bei intelligenten Infrastrukturnetzen ein erfolgsbestimmender Faktor für die Marktentwicklung.
     
  • Die Weichen für eine branchenübergreifende Interoperabilität zu stellen, ist eine große Herausforderung im Bereich Normen- und Standardsetzung, die europäisch und international angegangen werden muss.
     
  • Dabei muss auch die Expertise der Forschung verstärkt mit eingebunden werden. Dies gilt gleichermaßen für die vielfältigen, interessanten Forschungsergebnisse, die bisher nur ungenügend von der Industrie aufgegriffen wurden.

  • Gerade KMU als zentrale Innovationstreiber haben im Projekt eine wichtige Rolle.


Modernisierung, Mehrwerte und Modelle

  • Aus Sicht des BMWi wird sich die intelligente Heimvernetzung als wichtiges Bindeglied zum Verbraucher bei der Modernisierung bedeutender Bereiche wie Energie, Gesundheit oder Sicherheit durchsetzen. Die Vorteile für den Endkonsumenten müssen aber klar sichtbar werden. Beratungs- und Informationsangebote für Verbraucher sowie Weiterbildungsangebote für Handwerk und Fachhandel sind daher essentiell.
     
  • Hohe Erwartungen an die Heimvernetzung werden im Hinblick auf neue Geschäftsmodelle in Bereichen wie altersgerechtes Wohnen und Leben, Gesundheitsprävention oder telemedizinische Versorgung geknüpft. Damit verbunden sind allerdings Einwirkungen in sensible private Lebensbereiche. Daher sind von Anfang an Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes zu beachten und Aufklärungsarbeit zu leisten.


Nationale und internationale Marktpotentiale

  • Eine erfolgreiche Marktentwicklung setzt die Bereitschaft zur Kooperation aller Stakeholder voraus. Gelingt dies, so liegen die Umsatzerwartungen in Deutschland nach einer vom BMWi beauftragten Studie bereits bis 2025 bei über 20 Milliarden Euro im Kerngeschäft. Dabei werden deutschen Unternehmen Wertschöpfungsanteile von über 50 Prozent zugetraut. Darin enthalten sind IKT-Anteile von deutlich über 80 Prozent.
     
  • Notwendig ist die gemeinsame Markterschließung mit interoperablen Produkten und branchenübergreifenden Lösungen. Diese sind auf die Bedarfe im internationalen Markt auszurichten.

Kontakt

Dr. Wolfgang Klebsch
Bereich Technik + Innovation
VDE Verband der
Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
Tel.: ++49 (69) 6308-397
Fax: ++49 (69) 63089-397
wolfgang.klebsch@vde.com
 
 
Footer
Impressum | © 2010 VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.