Smart Home+Building Zertifizierungsprogramm

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Programm  

Aufbau des Programms  

Fünf Schritte zum Aufbau des Zertifizierungsprogramms


Das Programm gliedert sich in einen Supportprozess und einen Kernprozess. Das im Folgenden beschriebene Vorgehen kann sich auch über den Projektzeitrahmen hinaus wiederholen, um neuen Entwicklungen im Markt und in den Technologien gerecht zu werden.


Supportprozess

Schritt 1.  Anforderungsanalyse


Zunächst werden Märkte und Smart Home-Domänen mit Blick auf die Aspekte Marktpotenzial, Wettbewerbssituation, regulativer Rahmen und Innovationshürden untersucht. Eine weitere Aufgabe liegt in der Verständigung auf domänenspezifische und domänenübergreifende User Stories und Use Cases, die als marktrelevant und technisch realistisch angesehen werden.


Schritt 2.  Spezifikationen

User Stories und Use Cases, die durch die beteiligten Unternehmen generiert wurden, werden zu generischen Use Cases geclustert und in einer als Use Case Management Repository (UCMR) bewährten Datenbank gespeichert. Anhand dieser generischen Use Cases werden mögliche Gaps in den bestehenden Normen und Standards identifiziert.

Die beteiligten Unternehmen einigen sich auf Schnittstellen-Signale und Funktionen, die für eine systemübergreifende Interoperabilität erforderlich sind. Darüber hinaus werden anhand der betrachteten Use Cases IT-Sicherheits-Szenarien analysiert ("welche Assets in den jeweiligen Use Cases erfordern besondere Schutzmaßnahmen?")


Kernprozess


Schritt 3.  User Stories und Use Cases der Unternehmen 

Die Unternehmen stellen einander Domänen-spezifische oder Domänen-übergreifende relevante User Stories und Use Cases vor und schaffen so neue Grundlagen für die weitere, branchenübergreifende Zusammenarbeit der Unternehmen.


Schritt 4.  Internationale Normung und Prüfung

Anhand der als notwendig erkannten Grade der Interoperabilität über Sytemgrenzen hinweg und der gegebenenfalls domänenspezifischen und Assets-orientierten IT-Sicherheitsanforderungen im Smart Home, werden Normen und Spezifikationen entwickelt  und verabschiedet, zu denen die Prüfhäuser die benötigten Prüfverfahren zu Interoperabilität und IT-Sicherheit entwickeln.


Schritt 5.  Siegel-Entwicklung

Nach erfolgreicher Prüfung auf Interoperabilität und IT-Sicherheit erfolgt die Vergabe eines freiwilligen Smart Home Ready-Siegels. Dieses wird in dem dafür eingerichteten Expertenteam in seinen Eckpunkten definiert.

Kontakt

Dr. Wolfgang Klebsch
Bereich Technik + Innovation
VDE Verband der
Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
Tel.: ++49 (69) 6308-397
Fax: ++49 (69) 63089-397
wolfgang.klebsch@vde.com
 
 
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